Sprungziele
Inhalt
Datum: 10.10.2026

Bauarbeiten auf Kreisstraße SAD 3 bei Irrenlohe gehen in letzte Phase

Letzte vorbereitende Bauphase für die Oberbauverstärkung beginnt am 12. Oktober – Freigabe voraussichtlich Mitte November

Die Bauarbeiten zur Entschärfung des Unfallschwerpunktes an der Kreisstraße SAD 3 bei Irrenlohe schreiten planmäßig voran. Seit Ende Juli ist die Kreisstraße zwischen Schwarzenfeld und Schwandorf aufgrund der umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten für den Verkehr gesperrt.

Ziel der seit Juli laufenden Maßnahme ist es, den Kreuzungsbereich bei Irrenlohe sicherer zu gestalten und den dort bekannten Unfallschwerpunkt nachhaltig zu entschärfen. Obwohl der Kreuzungsbereich grundsätzlich übersichtlich ist, kam es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Unfällen, insbesondere beim Linksabbiegen. Bereits umgesetzte Maßnahmen wie ein Stoppschild und die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h konnten die Unfallzahlen nicht ausreichend reduzieren.

Kreuzungsbereich wird umfassend umgebaut

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wird der Kreuzungsbereich umfassend umgebaut. Unter anderem werden Linksabbiegespuren in Richtung Irrenlohe und Kapellenweg hergestellt. Zusätzlich entstehen in den einmündenden Straßenästen Fahrbahnteiler, durch die die Wartepflicht an den Einmündungen für die Verkehrsteilnehmer künftig besser erkennbar sein soll.

Auch die Entwässerung des Kreuzungsbereichs wird im Zuge der Arbeiten erneuert und an die aktuellen technischen Anforderungen angepasst.

Neben dem Umbau des Unfallschwerpunktes wird die Kreisstraße SAD 3 auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern bis Schwarzenfeld grundlegend saniert. Dabei wird der Straßenoberbau verstärkt, die Querneigung der Fahrbahn verbessert und einzelne Kurvenbereiche werden verbreitert.

Ab Montag, 12. Oktober 2026, beginnt die letzte vorbereitende Bauphase für die Oberbauverstärkung. Aufgrund der aktuellen Verkehrsbelastung wird der Asphaltaufbau auf rund 1,4 km um insgesamt 16 Zentimeter erhöht. Dadurch sind unter anderem Anpassungen an den Einmündungen und Entwässerungseinrichtungen erforderlich.

Im Anschluss wird die Asphalttragschicht in zwei Lagen eingebaut. Gleichzeitig wird die Querneigung der Fahrbahn insbesondere in den Kurvenbereichen und auf der Strecke entsprechend den aktuellen technischen Regelwerken verbessert. Danach können die angrenzenden Zufahrten und Bankette an die neue Fahrbahnhöhe angepasst werden.

Für diese Arbeiten muss die bestehende Vollsperrung der Kreisstraße SAD 3 ab dem 12. Oktober ausgeweitet werden. Die Sperrung beginnt dann bereits an der Einmündung zur Staatsstraße 2151 (Amberger Straße). Das angrenzende Gewerbegebiet kann während dieser Bauphase aufgrund der erforderlichen Arbeiten nur über die Max-Planck-Straße angefahren werden.

Der überörtliche Verkehr wird weiterhin über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke geführt. Diese verläuft von Schwarzenfeld in Richtung Schwandorf über die Staatsstraße 2151 bis Freihöls (Gemeinde Fensterbach), die Kreisstraßen SAD 21 und AS 24, die Bundesstraße 85 sowie die Staatsstraße 2397 bis zur Grünwaldkreuzung. Die Umleitung in Gegenrichtung erfolgt analog.

Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmer, die bestehende Vollsperrung und die ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu beachten und für die Fahrt entsprechend mehr Zeit einzuplanen.

Nach Abschluss der Asphaltierungsarbeiten stehen noch die abschließenden Arbeiten an. Dazu gehören insbesondere die Aufbringung der Fahrbahnmarkierung sowie die Montage der Schutzplanken und der erforderlichen Beschilderung.

Sofern die weiteren Arbeiten planmäßig und ohne witterungsbedingte Verzögerungen durchgeführt werden können, soll der rund 1,8 Kilometer lange Streckenabschnitt voraussichtlich am 13. November 2026 wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,08 Millionen Euro.

Das Landratsamt bedankt sich bei den Anwohnern, Gewerbetreibenden und Verkehrsteilnehmern für das Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen Einschränkungen. Die umfangreichen Arbeiten sind erforderlich, um den Unfallschwerpunkt nachhaltig zu entschärfen, die Verkehrssicherheit zu verbessern und die Kreisstraße an die aktuellen Anforderungen und die bestehende Verkehrsbelastung anzupassen