Rettungskräfte schwer beschäftigt
Weit über 400 Rettungskräfte im Einsatz
Nach den heftigen Unwettern rund um die Große Kreisstadt Schwandorf haben die Einsatzkräfte schwer zu tun. Zahlreiche Keller und Unterführungen sind vollgelaufen. In der letzten Lagebesprechung in der Kreiseinsatzzentrale im Schwandorfer Landratsamt wurde informiert, dass derzeit noch 170 Einsatzstellen offen sind. 50 befinden sich gegenwärtig in Bearbeitung, 35 sind bereits abgearbeitet. Mehr als 400 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks sowie der Rettungsdienste sorgen dafür, dass Keller ausgepumpt und der Verkehr geregelt wird. Noch sind nicht alle Unterführungen im Stadtgebiet befahrbar.
Dabei ist laut dem Deutschen Wetterdienst bereits mit den nächsten Regenfällen aus dem südöstlichen Landkreis zu rechnen. Die Rettungskräfte hoffen, dass diese weitaus weniger Niederschlag mit sich bringen und an der Großen Kreisstadt vorbeiziehen.
Für die Einsätze wurden eigens Hochwasserpumpen aus den Nachbarlandkreisen Amberg-Sulzbach und Neustadt/Waldnaab angefordert.