Bioabfall
Durch die getrennte Sammlung von Küchenabfällen können Sie Ihr Restmüllvolumen verringern und somit Müllgebühren sparen. Außerdem wird daraus wertvoller Humus gewonnen. Insgesamt gibt es drei Möglichkeiten zur Sammlung und Verwertung von Bioabfällen.
Kostenlose Anlieferung der Bioabfälle an Recyclinghöfen
Seit 1. September 2015 haben Sie die Möglichkeit, Ihre Küchenabfälle kostenlos in der Biotonne an allen Recyclinghöfen abzugeben. Verwenden Sie bitte hierzu die grünen NATURABIOMAT-Sammelbeutel, die Sie bei der Gemeindeverwaltung oder am Landratsamt kostenlos erhalten.
In die Biotonne am Recyclinghof gehören:
Obst- und Gemüsereste (auch Schalen und Kerne von Zitrusfrüchten), Lebensmittelreste roh oder gekocht, auch verschimmelt, aber nicht flüssig (also keine Suppen und Soßen), Eierschalen, Fallobst, Kaffeefilter, Teebeutel, Zimmerpflanzen
Ausgenommen von diesem Sammelsystem sind Garten- und Grüngutabfälle. Diese können über die Grüngutannahmestellen der Gemeinden entsorgt werden.
Eigenkompostierung
Kompost ist ein wertvoller Dünger und Bodenverbesserer für Ihren Garten. Verlorengegangene Nährstoffe und Spurenelemente werden dem Boden wieder zugeführt, die Bodendurchlüftung und das Wasserspeichervermögen erhöht, sowie das Bodenleben gefördert. Beachten Sie allerdings, dass keine gekochten Essensreste auf Ihren Kompost gehören, da es sonst zu Ungezieferbefall kommen kann.
Wer dem Landkreis zusichert, alle anfallenden, kompostierbaren Abfälle selbst zu kompostieren, bekommt eine Ermäßigung von 15 Prozent auf die Abfallgebühr.
Private, kostenpflichtige Biotonne eines gewerblichen Anbieters
Entleerung erfolgt 14-tägig. Anmeldung und weitere Informationen beim derzeitigen Anbieter für den Landkreis Schwandorf ist die Firma Höllriegl Umweltservice in Ursensollen.