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Datum: 03.08.2022

Breitband-Ausbau im Zeitplan

Breitband-Ausbau im Zeitplan

Der Breitband-Ausbau im Landkreis Schwandorf im Rahmen der "Bundesförderung Breitband" mit Unterstützung von Bund, Freistaat, Landkreis und Kommunen schreitet voran. Das zeigt sich auch im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld. Die Tiefbauarbeiten, durchgeführt von der Firma RKE im Auftrag der Deutschen Telekom als Netzbetreiber, haben vor kurzem Schwarzenfeld, Stulln und Schwarzach b. Nabburg erreicht. Die drei Gemeinden gehören zu den insgesamt 18 Kommunen im Landkreis Schwandorf, die am Programm "Bundesförderung Breitband" teilnehmen. Ziel ist es, die sogenannten "weißen Flecken" in Sachen schnelles Internet zu schließen. Bei einem gemeinsamen Spatenstich, an dem stellvertretender Landrat Richard Tischler, die Bürgermeister Peter Neumeier und Franz Grabinger, sowie Vertreter der beteiligten Firmen teilnahmen, informierte man über das Projekt. Dabei handelt es sich um insgesamt rund 40 Kilometer Glasfaserleitungen. Die Fertigstellung der betroffenen Abschnitte ist für Ende des Jahres vorgesehen.

„Wir als Kommune sind froh, dass der Landkreis dieses Projekt in die Hand genommen hat, dadurch konnten viele Synergieeffekte genutzt werden. Die nötigen Ausschreibungen und Verfahren wären von den einzelnen beteiligten Kommunen allein wohl kaum zu stemmen gewesen“, so Bürgermeister Peter Neumeier in einer kurzen Ansprache.

Der stellvertretende Landrat Richard Tischler freute sich über die Fortschritte im Breitband Bundesprogramm und wies auf die Bedeutung dieses „Megaprojektes“ für den Landkreis und seine Bürgerinnen und Bürger hin. Sein Dank galt den beteiligten Projektpartnern für die gemeinsamen Anstrengungen.

Der gesamte Breitbandausbau im Landkreis schlägt mit 54 Mio. Euro zu Buche. Davon trägt der Bund rund 27 Mio. Euro und der Freistaat rund 21,7 Mio. Euro. Den Rest steuern die Kommunen bei. Es ist eines der größten Breitbandprojekte im gesamten Bundesgebiet. „Der Glasfaser-Ausbau ist eine Investition in die Zukunft. Wer sich heute mit Glasfaser anschließen lässt, der ist für die nächsten Jahrzehnte gerüstet“, so Kerstin Glanert, die Vertreterin der Deutschen Telekom Technik GmbH beim Spatenstich. Für die Bürger seien die Hausanschlüsse der erste Schritt, danach könnten Kunden dann die entsprechenden Glasfaser-Internetpakete buchen.