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07.04.2021 - 16.45 Uhr: 17 Fälle am Dienstag - Lehrer werden geimpft, auch wenn sie im Nachbarlandkreis wohnen

Mit 17 Fällen am Dienstag steigt die Gesamtzahl der Corona-Infektionen auf 6.999. Nachdem das Robert-Koch-Institut (RKI) die gestern noch fehlenden Fälle nachgetragen hat, vermeldet es heute in Übereinstimmung mit dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 172,4. Die Meldewege sind generell so, wie es auch in der Homepage des LGL im Abschnitt „Übersichtskarte zu Coronavirusinfektionen“ nachzulesen ist: die bayerischen Gesundheitsämter melden auf elektronischem Weg an das LGL und dieses wiederum meldet die bayerischen Fälle an das RKI. Beide Portale aktualisieren die Daten täglich. Aufgrund unterschiedlicher Aktualisierungszeitpunkte kann es zu abweichenden Daten kommen, was nur in seltenen Fällen etwas mit Meldeverzug oder technischen Übermittlungsproblemen zu tun hat.

Im Barmherzige Brüder Krankenhaus St. Barbara Schwandorf ist für morgen die nächste PCR-Reihentestung geplant. In der Senioreneinrichtung Naabresidenz in Schwandorf wird die nächste Reihentestung am 10. April und eine Nachbegehung durch das LGL am 12. April stattfinden. 31 Bewohner und elf Mitarbeiter waren hier betroffen. In den Loew’schen Einrichtungen gibt es keine weiteren Folgefälle. In der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald findet die Endtestung am 10. April statt, in der Gemeinschaftsunterkunft in Teublitz-Koppenlohe Ende der Woche.

In der heutigen Lagebesprechung der Koordinierungsgruppe, die unter der Leitung von Landrat Thomas Ebeling wie gewohnt als Videokonferenz stattfand, berichtete der Ärztliche Leiter Krankenhauskoordinierung, Marc Bigalke, von einem 36-jährigen Corona-Patienten aus dem Rettungsdienstbereich, der mit einer Herz-Lungen-Maschine intensivmedizinisch betreut wird. Die Situation in den Krankenhäusern hat sich in den letzten sieben Tagen zumindest nicht verschärft. Von einer Entspannung zu sprechen, wäre aber noch verfrüht.

Impfung von Lehrkräften schreitet fort

Im Landkreis Schwandorf pflegen wir eine zielorientierte Lösung für die Impfung von Lehrkräften und Erziehungspersonal in Kindertagesstätten. Dieser Personenkreis wurde bislang zum Großteil von unseren mobilen Teams vor Ort geimpft. Dabei sind wir nach dem Arbeitsortprinzip vorgegangen, um die Verbreitung des Virus bestmöglich einzudämmen. Das bedeutet, dass wir auch solche Personen priorisierter Berufsgruppen geimpft haben, die bei uns im Landkreis beruflich tätig sind, aber in einem Nachbarlandkreis wohnen. Dieses Prinzip galt auch für die Impfung des Krankenhaus- und Heimpersonals. Andere Landkreise gehen dagegen nach dem Wohnortprinzip vor und impfen keine Lehrkräfte, die dort unterrichten, aber bei uns wohnen. Im Landkreis Schwandorf wohnhaftes Lehr- und Erziehungspersonal, das aber zur Arbeitsstelle in andere Landkreise oder kreisfreie Städte auspendelt, kann von uns nicht herausgefiltert werden. Selbstverständlich werden aber auch diese Personen gemäß ihrer Priorisierung geimpft. Hierzu bitten wir alle Betroffenen, sich unter www.impfzentren.bayern zu registrieren und sich anschließend telefonisch an das Impfzentrum zu wenden, um einen Impftermin zu vereinbaren. Die Terminhotline ist Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr unter der Rufnummer 09433 3189510 erreichbar.

Dank an die Bundeswehr

Wir danken der Bundeswehr, dass unserem weiteren Hilfeleistungsantrag für den Zeitraum vom 12. April bis zum 7. Mai problemlos stattgegeben wurde. Die Soldaten, die uns eine große Hilfe sind, kommen unter anderem im Testzentrum im Sepp-Simon-Stadion und bei der Kontaktnachverfolgung zum Einsatz.