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Weinbergsrolle; Eintragung von Lagenamen

Kurzbeschreibung

Der Lagename bezeichnet den "Geburtsort" des Weines. In der Weinbergsrolle werden alle bayerischen Lagen, die als zulässige geographische Herkunftsbezeichnung für Qualitätsweine verwendet werden können, eingetragen. Der Lagename darf nur verwendet werden, wenn er in die Weinbergsrolle eingetragen ist.

Beschreibung

Für Qualitätsweine, Prädikatsweine, Qualitätslikörweine b.A., Qualitätsperlweine b.A. und Sekte b.A. dürfen als geografische Herkunftsbezeichnungen nur Lagenamen verwendet werden, die in die Weinbergsrolle eingetragen sind und deren Rebflächen in einer oder mehreren Gemeinden desselben Anbaugebietes belegen sind.

Voraussetzungen

Der Lagename muss für die zur Lage gehörende Rebfläche herkömmlich oder in das Flurkataster eingetragen sein oder sich an einen solchen Namen anlehnen. Die Mindestgröße beträgt 5 ha, die in Ausnahmefällen unterschritten werden darf. Aus den Erträgen müssen gleichwertige Weine gleichartiger Geschmacksrichtung hergestellt werden können.

Fristen

Der Antrag ist an keine Frist gebunden.

Erforderliche Unterlagen

  • Flurkartenausschnitt im Maßstab 1 : 2.500 oder 1: 5.000
    (mindestens 5-fach)
  • Stellungnahme der Gemeinde

Kosten

10 bis 500 Euro je nach Größe der Lage und Verwaltungsaufwand für die Eintragung

Rechtsgrundlagen

Weiterführende Links

Redaktionell verantwortlich

Regierung von Unterfranken (siehe BayernPortal)
Stand: 08.06.2021