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Was erledige ich wo?

Welche Behörde ist zuständig? Wer hilft mir weiter? Ihre Anliegen von A bis Z,  die zuständigen Behörden, Ansprechpartner und Formulare. Grundlage des Aufgabenkatalogs ist das "BayernPortal", ein Service des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr




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Rodung; Beantragung einer Erlaubnis


Zuständige Behörde:

Team 630 - Naturschutz
Teamsprecherin Kornelia Galli
Wackersdorfer Straße 80
92421 Schwandorf Adresse über Google Maps anzeigen
Telefon 09431 / 471 - 328
Fax 09431 / 471 - 407
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Kurzbeschreibung

Eine Rodung stellt nicht nur die dauerhafte Beseitigung eines Waldbestandes für z. B. Siedlungen, Straßen oder Industriegebiete dar, sondern ist auch dann gegeben, wenn die Waldfläche für eine andere Bodennutzung, z. B. als Friedwald, genutzt werden soll. Diese Beseitigung von Wald zugunsten einer anderen Bodennutzungsart bedarf einer Erlaubnis. Über diese Erlaubnis entscheidet die untere Forstbehörde (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) im Einvernehmen mit der Kreisverwaltungsbehörde.


Redaktionell verantwortlich
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (siehe BayernPortal)
Stand: 25.05.2020
Beschreibung

Möchte eine Waldbesitzerin oder ein Waldbesitzer eine Fläche roden, muss sie bzw. er die Erlaubnis dafür bei der zuständigen unteren Forstbehörde, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), beantragen (Art. 9 Abs. 2 BayWaldG). Diese entscheidet im Einvernehmen mit der Kreisverwaltungsbehörde (KVB) über den Antrag (Art. 39, Art. 42 BayWaldG).

Folgende Angaben sind hierfür regelmäßig erforderlich:

  • Größe und Lage der zu rodenden Waldfläche
  • Alter und Zusammensetzung des Waldes
  • Beschreibung und Begründung des Vorhabens

Im Grundsatz besteht ein Rechtsanspruch auf die Rodungserlaubnis. Das Bayerische Waldgesetz  regelt in Artikel 9 aber auch Fälle, in denen die Rodungserlaubnis nicht erteilt werden kann. Schutz-, Bann- und Erholungswälder stehen unter einem besonderen Rodungsschutz. Je nach Größe der Rodung kann es notwendig sein, die Umweltverträglichkeit zu prüfen.

Nachdem Wald generell geschützt werden soll, gilt eine unerlaubte Rodung als Ordnungswidrigkeit und kann mit Geldbuße belegt werden (Art. 46 Abs. 1 Nr. 2 BayWaldG).

Bei Fragen stehen die Försterinnen bzw. Förster der Bayerischen Forstverwaltung gerne zur Verfügung (siehe Försterfinder unter "Weiterführende Links").


Fristen

Ist in der Erlaubnis keine andere Frist bestimmt, so erlischt die Erlaubnis, wenn innerhalb von fünf Jahren nach Erteilung der Erlaubnis mit der Rodung nicht begonnen oder diese fünf Jahre unterbrochen wurde (Art. 16a BayWaldG).

Die 5-Jahres-Frist kann jeweils bis zu drei Jahre verlängert werden, wenn der Antrag hierzu vor Ablauf der Erlaubnis der unteren Forstbehörde zugegangen ist.


Rechtsgrundlagen
Rechtsbehelf
Weiterführende Links
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