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06.05.2014

Sperrung der Großen Regentalbrücke in Nittenau

Presseinformation des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach Fachbereich Straße. "Sperrung der Großen Regenbrücke in Nittenau für Fahrzeuge über 12 Tonnen ab 07.05.2014. Die Große Regenbrücke im Zuge der Staatsstraße 2149 weist nach einer neuerlich durchgeführten Untersuchung derart gravierende Schäden auf, dass eine Tonnagebeschränkung unumgänglich ist. Aus diesem Grunde wird am Mittwoch, den 07.05.2014 die entsprechende Beschilderung aufgestellt und damit die Beschränkung in die Tat umgesetzt.

Die Regenbrücke wurde im Jahr 1950 erbaut, nachdem das Vorgängerbauwerk zum Kriegsende gesprengt worden war. Sie weist aufgrund undichter Fahrbahnquerfugen und dadurch eindringendes Salzwasser mittlerweile großflächige Betonschäden an der Fahrbahnplatte und Abrostungen an den Stahlträgern auf. Aufgrund des baulichen Zustandes ist akuter Handlungsbedarf gegeben. Nach aktueller Bauwerksprüfung und nach Beurteilung durch einen Prüfingenieur ist eine weitere Zerstörung der Betonstruktur der Fahrbahnplatte oder ein lokales Versagen der Betonplatte ohne Vorankündigung bei hohen, dynamischen Einzelradlasten nicht auszuschließen. Infolgedessen ist eine Tonnagebeschränkung auf 12 Tonnen je Fahrzeug zwingend erforderlich. Linienbusse und Feuerwehr- bzw. Rettungsfahrzeuge im Einsatz werden von dieser Regelung ausgenommen.

Die Führung des Schwerverkehrs um das Stadtzentrum von Nittenau erfolgt über die Kreisstraße SAD 15. In einem zweiten Schritt, voraussichtlich Mitte des Jahres, wird die gesamte wegweisende Beschilderung in Nittenau neu organisiert. Unter Einbeziehung der fertiggestellten Westumgehung im Zuge der Kreisstraße SAD 15 wird der Ortskern vom Durchgangsverkehr entlastet.

Die Planungen für die Erneuerung der Großen Regenbrücke laufen bereits seit geraumer Zeit. Wegen der letzten Hochwasserkatastrophen sind aber bei der Hochwasserfreilegung von Nittenau erhöhe Anforderungen zu Grunde zu legen. Diese wirken sich auch auf die Brückenplanungen aus.

Wir bitten die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die notwendige Tonnagebeschränkung.

Weishäupl
Baudirektor"