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Datum: 07.03.2022

Landesweit einheitlicher Probealarm verschoben

Die Sirenen heulen am 10. März nicht

Durch die vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration verfügte Verschiebung des Probealarms soll Missverständnissen und einer Verunsicherung in der Bevölkerung vorgebeugt werden. Der landesweite Probealarm, von dem im Landkreis Schwandorf stets sechs Gemeinden betroffen sind, wurde deshalb verschoben. Ein voraussichtlich neuer Termin ist im Mai 2022 geplant.

Zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, wird landesweit die Warnung der Bevölkerung geprobt. Im Landkreis Schwandorf wird das Sirenenwarnsystem üblicherweise in den Gemeinden getestet, die im Umfeld von Betrieben liegen, die der Störfall–Verordnung unterliegen. Der Heulton war für Donnerstag, 10. März um 11 Uhr geplant. Bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit soll der Alarm die Bevölkerung veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten.

Seit dem 24. Februar 2022 befindet sich die Russische Föderation im Krieg mit der Ukraine. Diese in unserer Nachbarschaft stattfindende Auseinandersetzung beunruhigt große Teile der Bevölkerung. Diese Besorgnis wurde durch die erklärte erhöhte Alarmbereitschaft der russischen Abschreckungswaffen noch weiter erhöht. Angesichts dieser Sorge der Bevölkerung erwartet das Staatsministerium des Innern, dass es durch den Probealarm zu Missverständnissen und einer Verunsicherung in der Bevölkerung kommen könnte. Dem soll durch die Verschiebung des Probealarms vorgebeugt werden.