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21.02.2017

Vogelgrippe - Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen

 

Mitarbeiter des Kreisbauhofes beschildern Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete für die Bekämpfung der Geflügelpest

  • · Zum Schutz der Hausgeflügelbestände und um einer weiteren Ausbreitung der Vogelgrippe vorzubeugen hat das Landratsamt Schwandorf am Freitag, den 21.11.2016, eine allgemeine Stallpflicht für alle privaten und gewerblichen Geflügelhaltungen erlassen.
  • · Mit Allgemeinverfügung vom 28.11.2016 hat das Landratsamt Schwandorf die Durchführung von Märkten, Ausstellungen, Börsen und Veranstaltungen ähnlicher Art für Geflügel und gehaltene Vögel anderer Arten verboten. Diese Allgemeinverfügung gilt auch für Tauben.
  • · Verstöße gegen diese Vorsichtsmaßnahmen können als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden. 
  • Folgende weiteren Punkte sind zu beachten: 
    -Geflügelhalter, die ihren Bestand noch nicht beim Landratsamt – Veterinäramt gemeldet haben, sollten dies schnellstmöglich nachholen.
    -Kleinbetriebe müssen gemäß einer Eilverordnung des Bundesministeriums ab sofort zusätzliche Biosicherheitsmaßnahmen einhalten:
    tägliche Aufzeichnungen über die Zahl verendeter Tiere,
    tägliche Aufzeichnungen über die Gesamtzahl gelegter Eier pro Bestand und Werktag (wenn mehr als 10 Tiere gehalten werden),
    Betreten von Geflügelhaltungen nur mit Schutzkleidung,
    Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen beim Ein- oder Ausstallen von Geflügel.
    -Vermehrtes Auftreten von Todesfällen bei Geflügel und Wildvögeln ist dem Veterinäramt zu melden (09431/471-231 oder -236). 
  • · Der Fund toter Wildvögel (v.a. Wasservögel, Raubvögel und aasfressende Vögel wie Krähen) ist dem Veterinäramt zu melden (09431/471-231 oder -236).
  • · Tote Vögel nur mit Handschuhen berühren.
  • · Hunde sollten beim Spazierengehen im Uferbereich angeleint werden.
    Jagende Hunde können Wildvögel aufschrecken und damit zu einer Virusverbreitung führen.
    Eine Übertragung auf Hunde und Katzen ist eher unwahrscheinlich, aber nicht ganz ausgeschlossen.
  • · Der Verzehr von Geflügelfleisch, Eiern und sonstigen Geflügelprodukten ist unbedenklich. Selbst bei einer Infektion von Hausgeflügelbeständen ist für den Verbraucher keine Gefahr zu erwarten, weil das Virus bereits bei +70°Celsius – und damit bei der üblichen küchenmäßigen Zubereitung – sicher abgetötet wird.

Verlinkungen: 
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Amtsblatt Nr. 26 / 2016 vom 28.11.2016